Feine Hilfen: Der Trab

Ab dem 07.10. ist die nächste Ausgabe der FEINE HILFEN im Handel erhältlich. Wie einige von Euch schon wissen, bin ich seit April dieses Jahres Chefredakteurin des Bookazins. Dieses Mal habe ich das Thema “Der Trab” gewählt. Zum einen, weil es schon Ausgaben über Schritt und Galopp gab und ich damit die Reihe zu den drei Grundgangarten vervollständigen konnte. Zum anderen aber, weil der Trab in meinen Augen Dreh und Angelpunkt der Ausbildung des Reitpferdes und auch des Reiters ist.

Der Trab zeigt schonungslos Ausbildungsfehler, Haltungsfehler, Sitzfehler, Einwirkungsfehler. Er ist für das Pferd zwar relativ kräfteschonend und damit für längere Strecken im Gelände gut geeignet, auf gebogener Linie sorgt er aber ohne die nötige Losgelassenheit von Pferd und Reiter sehr schnell für Gelenks- und Sehnenerkrankungen des Pferdes.

Müssen Friesen anders ausgebildet werden?

Friesen sind Traumpferde: Schwarze lange Mähne, Puschelfüße, lackschwarz. So manche Reiterin würde bei der Wahl zwischen Einhorn und Friese immer den Friesen wählen. Friesen verbinden Kraft und Schönheit auf eine ganz besondere Weise. Doch hat man solch ein Pferd einmal unter dem Sattel,  fällt eins auf: Es ist auch in der Ausbildung anders. Um eingerollte Hälse und feste Rücken zu vermeiden, sollte man als stolzer Friesenbesitzer einiges beachten.

Friesen wurden ursprünglich nicht als Reitpferde gezüchtet sondern für die Kutsche. An der Kutsche gehen sie im Schritt und zeigen einen beeindruckenden Trab mit hoher Knieaktion. Eine körperliche Voraussetzung für diesen Trab ist der hoch aufgesetzte Hals.

Feine Hilfen: Ist da ein Kraut gegen gewachsen?

Immer mehr Ställe bieten artgerechte Haltungsformen mit viel Weidegang. Gleichzeitig leiden immer mehr Pferde an Wohlstandserkrankungen. Können wir die Vegetation von Pferdeweiden so beeinflussen, dass die Zusammensetzung des Wiesenaufwuchses pferdegerechter wird?

Fast Food macht krank. Was für uns Menschen zutrifft, gilt auch für Pferde. Zuckerhaltige und einseitige Ernährung führt auch bei ihnen zu Adipositas. Heute leiden schon 50% unserer Freizeitpferde an dieser Erkrankung. Und Adipositas- also Fettleibigkeit- führt genau wie bei uns Menschen auch beim Pferd zu weiteren Erkrankungen: Cushing, EMS und Sommerekzem sind drei Begriffe, von denen die meisten Reiter und Pferdebesitzer vor einigen Jahren nur eine vage Vorstellung hatten. Heute gehören diese Diagnosen beim Tierarzt zum Standart und der Markt mit entsprechenden, auf die Bedürfnisse von erkrankten Pferden abgestimmten Futtermitteln, boomt. Doch woran liegt das? Hat sich etwas verändert in den letzten Jahren?

Feine Hilfen: Interview mit Frédéric Pignon

Schwerpunktthema: Die Basis am Boden

Wer sein Pferd später fein reiten möchte, muss sein Jungpferd erst mal am Boden darauf vorbereiten. Und auch Pferde, die verletzt waren und wieder antrainiert werden müssen, oder ältere Pferde, sowie Pferde im Training, die einfach mal Abwechslung brauchen, sollten regelmäßig am Boden gymnastiziert werden. Im zweiten Teil der FEINE HILFEN Ausbildungsserie, haben deshalb alle Autoren ihren Fokus auf die vorbereitende Arbeit des Jungpferdes vor dem Anreiten gelegt. Dabei geben sie auch Tipps für den täglichen Umgang am Boden, für das Longieren und die Handarbeit. Diese gelten für Pferde aller Alters- und Ausbildungsstufen.

Feine Hilfen: Interview mit Kenzie Dysli

Im Januar 2015 lernte ich in Andalusien im Rahmen meiner Tätigkeit als freie Autorin und Stylistin für die CAVALLO, Kenzie Dysli kennen. Für die FEINEN HILFEN habe ich mit der Pferdetrainerin nun zum Thema “Grundausbildung” ein Interview geführt. Sie setzt bei der Ausbildung ihrer Pferde auf Vertrauen und Freundschaft, feine Kommunikation und Fairness. So schafft es die zierliche Reiterin, ihrem Publikum auf Messen und Seminaren ein Gefühl von Leichtigkeit und Harmonie in der Freiheitsdressur und der Arbeit mit der Garrocha zu vermitteln. Im Interview mit Kenzie Dysli für die Ausgabe 16 der FEINE HILFEN erzählt mir die Tochter von Jean-Claude Dysli, was ihr bei der Grundausbildung ihrer Pferde besonders wichtig ist.